Es ist Zeit, Danke und bis bald zu sagen.
Die letzten Monate waren so voll mit tollen Erlebnissen, Lachen, Gemeinschaft und Solidarität, dass es schwer ist überhaupt anzufangen…. Die Reihenfolge bedeutet keinerlei Wertung oder Wichtigkeit!

Danke an Frau Emge, Herrn Laser, Herrn Leggereit (Diakonie Essen), Frau Sack (Adolphi-Stiftung), dass wir eine Wohnung und ein Arbeitszimmer im Stadtteil bekommen haben. Es war wie ein kleines Wunder, dass Herr Pfarrer Laser uns mit Herrn Leggereit vernetzt hat, der nicht nur einen Ort für ein Stadtteilcafé, das wir wiederum an den Verein Ku-Quartier e.V. weitervermittelt haben, sondern auch eine Wohnung für uns parat hatte. Danke an die Diakonie Essen und die Adolphi-Stiftung, dass wir in der (Senior:innen) Residenz an der Pieperbecke unterkommen können. Danke, dass wir im Pfarrhaus ein Bürozimmer nutzen dürfen, da unsere neue Wohnung zwar sehr schön, aber leider einen Tick zu klein für unsere Bedürfnisse ist. Einfach nur Danke an Sie alle – wir fühlen uns wohl und willkommen!
Danke an Cécile und Otto für vier tatkräftige und talentierte Hände. Die Küche, die ihr gebaut habt, ist so schön, und wir fühlen uns sehr wohl. Es war eine Bereicherung, dass ihr so lange bei uns wart und sogar das Sommerfest miterleben und prägen konntet. Wir freuen uns auf den nächsten Besuch – dann vielleicht mal mit einer Fahrradtour am Baldeneysee und weniger Räumen und Werkeln?!
Danke an Uli und die Band „Open Door“ für ein wunderschönes Abschiedskonzert. Das war einfach toll. Euer Fanclub ist um einiges gewachsen – kann auch nicht jede Band behaupten, dass sie eine Beginen-Fanbase hat, oder?!
Danke an Margot für die Küchenausstattung. Danke an Kevin fürs Leihen des Autos. Überhaupt Danke an die tollen Menschen der Kupferdreher Fahrradinitiative – es macht so viel Spaß, sich mit euch zu engagieren und zu wissen, dass man sich auf euch verlassen kann. Bitte, wenn mal irgendwas ist: Wir sind genauso für euch da, versprochen.
Danke an Katrin für das passendste, tollste und herzlichste Abschiedsritual. Wir sind immer noch ganz bewegt und dankbar. Danke, dass du so ein großes Herz für unseren Lebensstil hast und eine innere Verbindung zu uns Beginen spürst. Wo auch immer: Bei uns ist ein Platz für dich und deine Familie. Und natürlich auch Danke an Christian für die Gastfreundschaft, das Feuer der Veränderung und das Teilen eures Kirschbaums – jeder Funke bringt Hoffnung. Danke, dass ihr unsere Vision, einen neuen Ort zu finden, befeuert!!!

Danke an Manisha, Adi, Ross, Olga und Charlotte für insgesamt neun Monate Zusammenleben, Lachen, Planen, Feiern – ihr macht uns Mut, (wieder) daran zu glauben, dass Zusammenleben leicht sein kann. Unsere Tür ist immer offen für euch.
Auch an Angelika: Schön, dass du bei uns zur Zwischenmiete warst und uns seitdem mit Rat und Tat zur Seite stehst. Deine offene, ehrliche Art sowie deine Bereitschaft, dein Wissen und deine Erfahrungen zu teilen, sind ein großes Geschenk. Wir hoffen, dich schon bald wiederzusehen und freuen uns, auch deinen Wohnprojekte-Weg weiter verfolgen und ein bisschen mitgehen zu können.
Danke an Gina, dass du uns auch aus der Ferne mit vielen Ideen und deinem Netzwerk unterstützt hast. Danke, dass du sofort bereit warst, mit uns über Fundraising-Konzepte usw. ins Gespräch zu kommen. Auch wenn wir jetzt erstmal eine Pause machen, würden wir uns sehr freuen, wenn wir danach nochmal auf dein Wissen und deine Erfahrung zurückgreifen könnten!
Danke an Ingrid und Katrin für die tollen Aktionen bei unserem Sommerfest. Schön, dass Ingrid noch am vorletzten Septemberwochenende mit Torsten bei uns die Pilzwanderung machen konnte – es war magisch.
Danke an Judith für das Herbstferienprogramm „Naturkunst-Werkstatt“. So habe ich mir das vorgestellt: aus dem Fenster sehen und junge Menschen beim Naturgenießen beobachten.
Danke allen Ehrenamtlichen (Kevin, Nick, Franziska, Silvia, Shawn, Sharon) für eure großartige, tatkräftige Hilfe, es ist schön zu erfahren, dass viele Hände zusammen die Berge an Arbeit leichter abtragen und es Lachen und Freude bringen kann!
Wir danken allen, die bei unserem Sommerfest, Abschiedskonzert und den letzten Aktionen dabei waren für die vielen netten Gespräche und die andauernde Bestätigung, dass es großartig war, uns in eurer Mitte zu haben. Danke an alle, die uns mit aufmunternden Worten unterstützt haben, und auch an die, die mit uns traurig waren. Insbesondere Angélica, danke für dein Mitfühlen!
Danke an den Priembergweg. Wir vermissen dich!
Danke an alle, die die letzten drei Jahre mit uns gegangen sind. Vor allem unseren Beginen-Schwestern aus Rüttenscheid, hier besonders Waltraud und Brigitta – DANKE. Was für ein Abenteuer, oder? Danke auch an die Beginen, die beim Abschiedskonzert da waren. Mit euch tanzen wir am liebsten.
Danke an alle, die bereits Interesse signalisiert haben unser neues Haus über Schwarmfinanzierung mitzufinanzieren– ihr gebt uns Hoffnung!
Danke auch an alle, die (noch) nicht aufgeführt sind und ein großes Danke verdient haben. Ihr seid nicht vergessen.
Wie geht es nun weiter?
Zunächst gibt es eine tolle Nachricht zu verkünden: Wir sind Mitmach-Region geworden. Das heißt konkret, dass wir – Stéphanie, Anna und Kathrin – im kommenden Jahr Schulungen zu nachhaltiger sozialer Quartierentwicklung im Zeichen der UN-Nachhaltigkeitsziele bekommen und anschließend eine größere Aktion zur Vernetzung durchführen werden. Diese Aktion werden wir irgendwann im Sommer/Herbst 2025 in die Welt bringen. Wir freuen uns sehr, noch mehr in die Netzwerkarbeit einsteigen zu können.
In den letzten Wochen waren wir treibende Kraft in der Gründung des Vereins Ku-Quartier e.V. Vier starke Frauen, besonders zu erwähnen und zu feiern unsere Nachbarin und Freundin Andrea, haben den Vorstand des Vereins übernommen. Wir wünschen euch für das Projekt alles Gute!!! Als Gründungsmitglieder und natürlich als Beginen sollt ihr wissen, dass wir an eurer Seite stehen. Über den Verein werden wir einmal im Quartal unser „Zukunftsnetzwerk Wohnen“ und zwei Mal im Jahr ein Pilger:innencafé im Café an der Pieperbecke realisieren. Weiterhin bleiben wir auch aktiv in der Kupferdreher Fahrradinitiative, die sich perspektivisch auch im Stadtteilcafé des Ku-Quartier e.V. treffen wird. Im November wird es das nächste Netzwerktreffen der Essener Wohnprojekte bei den Raumteilern (und Raumteiler:innen) geben. Dort werden wir auch vertreten sein.
Und daneben machen wir vor allem eins: Das, was uns gefällt – jiiiiippppiiii! Das Ganze nennen wir Winterschlaf. Wenn dieser vorüber ist, kommt unser neues Haus und damit ein neues Hausprojekt, gebaut auf festem Stein, gefüllt mit bunten Ideen und einer tragenden Gemeinschaft.

Wir melden uns nach dem Winterschlaf!
Bis bald,
Eure Kupferdreher Beginen (die streng genommen gerade in Byfang wohnen 😉


Ein riesiges DANKE auch an Stéphanie und Kathrin! Ich möchte euch beiden von ganzem Herzen dafür danken, dass ihr vor fast vier Jahren den Mut hattet, euch auf diese Reise zu begeben und das Beginen Hausprojekt zu gründen. Ihr habt mein Leben total bereichert. Vor allem, weil ich euch und so viele tolle Menschen kennenlernen durfte. Durch euch habe ich die Welt der Beginen entdeckt, Hausprojekte kennengelernt und verstehe jetzt viel besser, was ‚Selbstwirksamkeit‘ bedeutet. Ihr hab viele tolle Menschen miteinander vernetzt und ich bin mega zuversichtlich, dass wir gemeinsam noch viel erreichen können. Ihr habt so viel Zeit und Herzblut in dieses Projekt gesteckt und so viele tolle Sachen initiert oder mit angestoßen – das ist nicht nur super inspirierend sondern macht auch Mut! Ich freue mich riesig auf unsere gemeinsamen Weg und bin unendlich dankbar, ein Teil davon sein zu dürfen 💖
Anna
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